'summer in the city' [fortlaufend] virtueller raum/entwurf
‚Making Sense of the City – Summer in the City‘
Im Sommer 2008 bieten die Kooperationspartner:
Vodafone Research and Development (Bernd Wiemann) Future Lab/Ars Electronica (Christopher Lindinger) PBSA (Tanja Kullack, Silvia Pappa))
einen interdisziplinären Workshop zur Vorbereitung der Ausstellung beim Ars Electronica Festival 2009 an. Dieser Workshop soll freies Experimentieren und angewandtes Forschen im Sinne des gemeinsamen Projektziels, einer kritischen Auseinandersetzung und ein innovativer Umgang mit den sogenannten ‘Neuen Technologien’ fördern.
Jenseits der Hochschule soll ein experimenteller Freiraum geschaffen werden, ein Denkraum, in dem Studenten und ‘Lehrende’ Konzepte zu o.g. Ausstellung gemeinsam entwickeln und gleichsam zu strategischen Partnern in der Umsetzung werden. Dieser Workshop wird Prozessen und anwendungs-bezogenen Erfahrungen mehr Raum geben als es in der Regel – eingebunden in eine Seminarstruktur innerhalb der Hochschule – möglich ist.
Gleichzeitig macht die räumliche Nähe zu Vodafone R&D Fachwissen, Erfahrung und Technologie verfügbar, die die Hochschule nicht zur Verfügung stellen kann.
Der Workshop ist eine Weiterführung und Vertiefung der lanjährigen Kooperation mit der Ars Electronica und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Vodafone R&D, die sich im Sommersemester 2008 im ‘Making Sense of the City’ Seminar formierte. Diese Veranstaltung ist insofern auch ein weiterer Schritt in Richtung einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Konsequenzen, die veränderte Raumnutzungs- und Raumwahrehmungspraktiken durch die ‘neuen Medien’ haben.
Inhalt
In sinngemäßer Weiterführung des Seminars im Sommersemester 2008 (das nicht Voraussetzung zur Teilnahme ist) werden wir versuchen, die Stadt mit Hilfe von Alltagstechnologien (Handy mit Foto, Video, GPS, Audio, etc.) zu kartografieren und auf einer neuen Ebene zu verstehen. Wir werden versuchen, die Phänomene der Stadt, das heißt auch unsere Erfahrungen in der Stadt, in Beziehung zur Struktur der Stadt zu setzen. Mit einer Fülle von Input werden wir im besten Falle eine neue Lesart der Stadt definieren.
Es soll ein anderen Blick auf ‘die Stadt’ im Sinne eines lebendigen Organismus ermöglicht werden. Durch intelligente Verknüpfung und Kombination von vorhandenen Daten, Planungsdaten, Metainformationen, Echt-Zeit Information u.s.w. sollen, mittels unterschiedlicher (stationärer und mobiler) interaktiver Projekte, Experimente mit diesem Organismus gefördert werden. Das heißt, dass wir in einem weiteren Schritt unsere Erkenntnisse in Installationen (auch Installationskonzepte für die Ars Electronica 2009) unmittelbar umsetzen – also direkt experimentell in der Stadt anwenden werden.
In Kleingruppen wird die Stadt München im Hinblick auf ihre Phänomene erforscht. Die Gruppenthemen werden gemeinsam zu Beginn des Workshops abgestimmt, sind aber frei wählbar. Wir werden gemeinsam Kriterien zur Qualifizierung der gewonnenen Daten/Erkenntnisse definieren – das gilt auch für eventuell direkt umsetzbare Interventionen.
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