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Peter Behrens School
of Architecture
 
 

Dept. of Duesseldorf University
of Applied Sciences
 
 
 

Master of Arts in Architektur

hier finden SIe Informationen zu folgenden Themen:

  • Zugangsvoraussetzungen und besondere Einschreibungsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge
  • Zulassung zum Master-Studium und Einschreibung
  • Studienabschnitte im Studiengang Master of Arts in Architektur
  • Studienziel Master of Arts in Architektur
  • Organisation und didaktisches Konzept im Studiengang Master of Arts in Architektur und Master of Arts in Innenarchitektur

Prüfungsordnungen >>
Informationen für Studienbewerber (Studierendenservice) >>
Anmeldung zum Eignungstest >>
Ordnung zur Feststellung der künstlerischen Eignung [www] >>

Zugangsvoraussetzungen und besondere Einschreibungsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge

Studienvoraussetzungen für die Aufnahme eines Masterstudiengangs sind:


  • ein mit der Gesamtnote 2,5 oder besser absolvierter Diplomabschluss oder ein mit der Gesamtnote 2,5 oder besser absolvierter Bachelor-Abschluss in einem akkreditierten in- oder ausländischen Studiengang in den Fachrichtungen "Architektur" bzw "Innenarchitektur.“

  • oder - der Nachweis eines Studienabschlusses an einer in- oder ausländischen Hochschule, der dem Bachelorstudiengang "Architecture and Interior Architecture" an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf vergleichbar oder verwandt ist.
    Die Feststellung der Gleichartigkeit trifft der Prüfungsausschuss.

  • ein Eignungstest unter Einbeziehung eines persönlichen Portfolios (Booklet max. DIN A 4) zur Feststellung der Befähigung, Grundlagen der allgemeinen wie der berufsbezogenen Vorbildung eigenständig zu interpretieren. Bewerbung für den Eignungstest bis zum 15.04. eines jeden Jahres
    Termin: wird noch bekannt gegeben

  • der Nachweis von mindestens 3 Monaten (60 Arbeitstagen) einschlägiger praktischer Tätigkeit in einem Planungsbüro (Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung etc.).
    Wird die Berufsphase in zeitlich voneinander getrennten Abschnitten absolviert, werden Tätigkeitsabschnitte von geringerer Dauer als 4 Wochen (20 Arbeitstagen) in der Regel nicht anerkannt. In Zweifelsfällen entscheidet hierüber das zuständige Fachbereichsgremium

Zulassung zum Master-Studium und Einschreibung

Ein Studienbeginn im ersten Fachsemester ist nur zum Wintersemester möglich.
In ein höheres Fachsemester (unter Anrechnung von bereits erbrachten Leistungen oder Studienzeiten im gleichen oder vergleichbaren Studiengang) kann man auch zum Sommersemester aufgenommen werden.

Der Antrag auf Aufnahme in ein höheres Semester muss bis zum 15.03. zum Sommersemester und bis zum 15.09. zum Wintersemester
jeden Jahres bei der

Fachhochschule Düsseldorf
Zentraler Studierendenservice
Josef-Gockeln-Str.9
40474 Düsseldorf
eingegangen sein.

Die Anträge auf Zulassung zum Studium im ersten Fachsemester müssen bis zum 15. Juli zum Wintersemester (Ausschlussfrist)
gestellt werden.
Der Nachweis der künstlerischen Eignung muss mit dem Antrag auf Zulassung eingereicht werden.

Die Vergabe der Studienplätze erfolgt für diesen Studiengang durch die Fachhochschule Düsseldorf. Zulassungsanträge hierfür erhalten Sie beim Zentralen Studierendenservice (s.o.) ab ca. April jeden Jahres.

Die Studienplätze für den Studiengang Architecture and Interior Architecture werden in einem Auswahlverfahren (NC) vergeben.
Der NC lag bei einer Durchschnittsnote von 2,4 bzw. bei einer schlechteren Durchschnittsnote bei einer Wartezeit von 6 Halbjahren.

Die Termine und Modalitäten der Einschreibung werden Ihnen von der Fachhochschule Düsseldorf im Zulassungsbescheid mitgeteilt.

Studienabschnitte im Studiengang Master of Arts in Architektur

Das Bachelor-/ Masterprogramm weist einen 6-semestrigen Bachelorstudiengang und einen 4-semestrigen Masterstudiengang aus. Der Master- Studiengang baut auf dem Abschluss des Bachelor of Arts in Architectur and Interior Design auf.

I Praktikum
Eine mind. 3-monatige einschlägige praktische Tätigkeit ist Voraussetzung für die Aufnahme des Masterstudiums. Empfohlen wird jedoch eine mindestens 10-monatige praktische Tätigkeit (siehe auch unter Studienvorraussetzungen, Bewerbung).

II Orientierungsstudium
Das Masterstudium beginnt mit einem Semester, welches für die Studierenden der beiden Masterstudiengänge ein inhaltlich weitgehend gleiches Lehr- und Projektprogramm vorsieht.
Dieses vermittelt ein grundsätzliches Verständnis für die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Entwurfsdisziplinen im Sinne des integrativen Fachbereich-Lehrprofils.

III Vertiefungsstudium
Das sich an das Orientierungssemester anschließende 3-semestrige Vertiefungsstudium mit diversen individuellen Wahlmöglichkeiten (advanced studies) wird mit dem Thesissemester, dem 4. Studiensemester, beendet.

Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht die Fachhochschule Düsseldorf den akademischen Grad "Master of Arts in Architecture".

Studienziel Master of Arts in Architektur

Es werden die beiden Master-Studiengänge "Master of Arts in Architektur“ und "Master of Arts in Innenarchitektur“ angeboten. Diese Trennung erscheint aufgrund der kammerrechtlichen Vorgaben auch zukünftig sinnvoll.

Der Abschluss führt nach einer Praxisphase (s.u.) zur Kammerfähigkeit.

Abschlussqualifikation Master, Berufliche Einsatzmöglichkeiten und Berufsperspektiven

Der Master-Grad, der eine Voraussetzung zur Erlangung der Kammerfähigkeit ist, hat als Grundlage eine Regelstudienzeit von 10 Semestern.

Die beiden Studienabschlüsse zum Masters of Arts soll die Absolventen und Absolventinnen wie folgt qualifizieren:

- Eintrag in die Kammer der Architekten bzw. Innenarchitekten (nach einer Praxiszeit von zwei Jahren )

- Zulassung zum Höheren öffentlichen Dienst

- Zulassung zur Promotion in Kooperation mit einer Universität

Fokus der Master-Studiengänge ist die wissenschaftliche und künstlerische Auseinandersetzung mit dem architektonischen Raum. Das Studium soll die Bildung eigenständiger Entwerferpersönlichkeiten fördern, welche sich durch ein interdisziplinäres, kooperatives wie kreatives Denken und Handeln auszeichnen.

Organisation und didaktisches Konzept im Studiengang Master of Arts in Architektur und Master of Arts in Innenarchitektur

Die Masterstudiengänge sind entwurfsbezogen konzipiert, die Entwurf-Studios bilden hierzu das inhaltliche wie strukturelle Grundgerüst des Studienbetriebs. Das entsprechende Vorlesungsprogramm setzt sich deutlich vom straffen Unterricht des Bachelorstudiums ab. Die Lehrinhalte werden hier in der Regel als Ergänzung bzw. Vertiefung der Entwürfe im Studiobetrieb angeboten und modular aufgebaut.

  • Entwurfs-Studios in den Masterprogrammen
    Das gesamte Lehrprogramm wird den Studierenden zu Beginn des Semesters in einer Kompakt-Veranstaltung vorgestellt. Anschließend wählen die Studierenden ein Entwurfs-Studio ihrer Präferenz.
    Die insgesamt 60 Studienanfänger und Studienanfängerinnen (je Masterstudiengang ca. 30
    Personen) pro Jahr werden in vier Studiogruppen zu 15 Studierenden aufgeteilt. Über die zwei Studienjahre des Masters hinweg ergibt dies acht gleichzeitig arbeitende Studios (Architektur und Innenarchitektur). Jedes Studio hat einen eigenen Studioraum zur ständigen Verfügung und wird von einem Studioleiter/einer Studioleiterin geführt, der/die über die Aufgabenstellung, die Zielsetzungen des Studios sowie über die zugeordneten Fachthemen bestimmt. Der Studioleiter ist
    für ein umfassendes Betreuungs- und Leistungsspektrum verantwortlich, vom Konzept bis hin zur konstruktiven Ausarbeitung mit entsprechender Detaillierung.
    Zum Einsatz kommen pro Semester im Masterstudiengang „Architecture“ in der Regel:

    - Studio 1: ein/e Hochbau-orientierte/r Architekt/in

    - Studio 2: ein/e Stadt/Freiraum-orientierte/r Architekt/in

  • Fachbetreuer / Fachbetreuerinnen (Consultants)
    Den Studios ist ein Pool von jeweils zwei Fachbetreuern/Fachbetreuerinnen (Consultants)
    zugeordnet. Sie werden vom Studioleiter/der Studioleiterin nach fachspezifischen Kriterien
    benannt. Die Consultants vermitteln gezielte (meist technische) fachliche Aspekte zum Studio- Entwurfsthema der Architektur bzw. Innenarchitektur in Form von theoretischen Einführungen und stehen daneben für individuelle Korrekturen zur Verfügung.
    Die Consultants werden vorrangig aus dem Lehrkörper des Fachbereichs benannt. Erwünscht sind aber auch Kooperationen mit Lehrenden aus anderen Fachbereichen und Hochschulen sowie mit
    freiberuflichen Fachleuten aus Wissenschaft und Kunst.

  • Gastprofessuren
    Von den insgesamt acht Studioleitungen wird eine (ggf. zwei halbe) mit Gastprofessoren /Gastprofessorinnen besetzt, um eine permanente Aktualität und Internationalität der Lehre zu gewährleisten. Für das SS 2004 konnte Duncan Lewis und für das WS 2004/05 konnte Kazuyo Sejima, Japan für eine Gastprofessur gewonnen werden.
    Sie werden je für ein Studienjahr berufen. Die regelmäßige Besetzung dieser Gastprofessur wird ermöglicht durch die Freistellung und Schöpfung einer Professorenstelle des Sollbestandes bzw. durch die Umlegung derenLehrangebote auf den ständigen Lehrkörper. Sie ermöglicht die Einbindung hochkarätiger,
    namhafter Architekten und Gestalter in die Lehre des Fachbereichs sowie permanent aktuelle Impulse und ist so ein herausragendes Markenzeichen der Masterprogramme.

  • Betreuung
    Im laufenden Studiobetrieb sind an bis zu vier Wochentagen Studiobetreuer/Studiobetreuerinnen
    anwesend. Die Studioleiter/Studioleiterinnen betreuen die Gesamtgruppe an zwei Nachmittagen, die Consultants an jeweils einem Nachmittag.

  • Tagesablauf
    Der Studiobetrieb beginnt vormittags mit obligatorischen Vorlesungen, welche Lehrinhalte aus den verschiedenen Lehr- und Forschungsbereichen vermitteln. Die Themen wechseln, u.a.
    entsprechend den Themenausrichtungen der Studios, von Semester zu Semester und sichern so eine große Bandbreite an Fachwissen. Die Unterrichts- und Prüfungsform ist vom jeweiligen Fach abhängig. Die Anzahl der Vorlesungen nimmt gegen Ende des Masterstudiums ab, um dem integrativen Projektstudio bzw. der Master-Thesis mehr Gewicht zu verleihen. Die restliche Zeit des Tages ist für die gemeinsame Studioarbeit in hochschuleigenen Studioräumen vorgesehen.

  • Zwischenkritiken (Crits)
    Neben dem studiointernen Korrekturbetrieb finden monatlich gemeinsame Kolloquien des gesamten Semesters statt, bei denen alle Lehrenden und Studierenden kommunizieren.
    In der letzten Woche des vorangehenden Semesters findet zwecks Abstimmung der Projekte über zwei unterrichtsfreie Tage hinweg ein ProfessorInnen-Plenum statt, bei dem die vorab bestimmten StudioleiterInnen die Studioprojekte des folgenden Semesters präsentieren. Das Plenum diskutiert den Abgleich der Projekte, legt die Lehrziele fest und regelt die ergänzenden Lehrinhalte
    (Basisvorlesungen und studiobezogene Angebote).

  • Orientierungsstudium
    Das Masterstudium beginnt mit einem bezüglich der Lehrinhalte für alle Studierenden gleichen Startsemester, mit einer übergreifenden Aufgabenstellung zum Thema "Objekt und öffentlicher
    Raum", vorzugsweise im städtischen Kontext. Die Themenschwerpunkte reichen vom Objekt über
    den Innenraum und den Hochbau bis hin zum Außenraum.
    Die gemeinsam geführte Auseinandersetzung soll den Studierenden das Verständnis von Inhalt und Abgrenzung der beiden Studiengänge schärfen.

  • Vertiefungsstudium
    In den Studios wird jeweils über ein Semester hinweg ein wirklichkeitsnahes komplexes Entwurfsprojekt entsprechend des gewählten Studiengangs bearbeitet. Die Aufgabenstellungen hierzu sind soweit vorstrukturiert, dass in jedem Studiengang ein umfassender wie hochwertiger Ausbildungsgrad gewährleistet bleibt.
    Im 2. und 3. Studiensemester sind gemäß einer individuellen Ausrichtung der Studierenden Entwurfs-Studios mit jeweils spezifischen Aufgabenschwerpunkten zu belegen, wobei im 2. Semester in beiden Studiengängen in jedem Fall das Thema "Bauen im Bestand’ vertieft wird.
    In Abstimmung mit den Überlegungen zur Profilierung setzt der Fachbereich sich das Ziel, im Verbund von Studios aller Vertiefungsrichtungen ein Projektangebot nach außen zu tragen (Wirtschaft, Kommunen usw.) bzw. auf Angebote und Anfragen von außen zu reagieren.

  • Projektwochen
    In jedem Semester bietet eine Projektwoche, anlässlich derer der allgemeine Lehrbetrieb ruht, die Möglichkeit der Vertiefung spezieller Themen (Intra Muros, Extra Muros) aus den verschiedensten Lehrgebieten. Die Lehrenden sind verpflichtet, Angebote zu formulieren und zu organisieren. Die Veranstaltungen können von den Studierenden frei gewählt werden.

  • Master-Thesis
    Die Master-Thesis besteht aus einem in Absprache mit den Lehrenden ausgewählten Entwurf. Bewertet werden dessen Analyse, die zeichnerisch/schriftliche Darstellung von Idee, Konzept und Projekt sowie die hochschulöffentliche Präsentation.
    Der zeitliche Rahmen der Erstellung der Master-Thesis ist auf 3 Monate (Vorlesungszeit) festgesetzt. Die Master-Thesis ist selbständig zu leisten. Die Begleitung der Lehrenden beschränkt sich auf methodenorientierte Fachgespräche mit den Consultants.

FH Düsseldorf
24.11.2010 - 10:06

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